Mein Weg in die Liebe
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Inhalt
Mit einem Klick springst du direkt zum Thema:
● Das transzendente Bewusstsein
● Es war einmal
● Musik als Spiegel
● Die innere Familie
● Traumatische Erfahrungen
● Falsch- und Schuldgefühle
● Seelenliebe
● Liebesflussverbindung
● Seelisch-irdisches Bewusstsein
● Liebevolle Energien
● Das Licht des Übergangs
● Körperheilung
● Liebesenergieheilung
● Seelische Weltsicht
● Seelengemeinschaft
● Opfer-Täter-Kreislauf
Leseprobe
Das transzendente Bewusstsein
Das transzendente Bewusstsein bedeutet ein vollständig erkanntes und harmonisch verbundenes Bewusstsein, das von der Seele bis in das irdische Bewusstsein hinein wirkt.
Die irdischen Bewusstseinsanteile sind als innere Familie erkannt – bestehend aus einem inneren Kind, einer inneren Frau und einem inneren Mann. Diese inneren Anteile werden bewusst wahrgenommen, geheilt und als Transzendenzerfahrung aus dem Seelischen Bewusstsein miteinander verbunden, sodass Liebe, Vertrauen und innere Freiheit zu sich selbst und zu anderen gelebt werden kann.
Meine Wahrnehmung aus dem transzendenten Bewusstsein heraus:
Im alltäglichen Bewusstsein des Menschen wirkt die Seele eher neutral. Als transzendente Erleuchtungserfahrung nimmt man sich als Seele wahr – zeitlos, eingebettet in das Universelle Ganze, verbunden mit allem und erfüllt von reiner Liebe.
Die Seele ist ein kleiner, fraktaler Teil des Universellen Ganzen und wird von vier Energiekörpern umgeben bzw. durchdrungen: Einem seelischen Energiekörper, einem weiblichen Energiekörper, einem männlichen Energiekörper und dem Ätherleib.
Die Seele verwirklicht sich als Mensch in der irdischen Welt und trägt ihre Energiekörper und alle darin gespeicherten Erfahrungen nach dem physischen Leben wieder mit sich.
Wenn diese Energiekörper durch Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinserweiterung geheilt werden, gelangen sie erneut in Einklang. So entsteht ein harmonisches Miteinander von Seele und Energiekörpern, das sich im Leben als innere Familie im transzendenten Bewusstsein ausdrückt.
Ich konnte auf diese Weise erstmals spüren, wie es sich anfühlt, als Seele zu existieren. Erinnerungen und Zusammenhänge tauchten auf und zeigten mir: Alles ist miteinander verbunden. Es gibt keine Trennung. Das transzendente Bewusstsein umfasst die universell eingebettete Seele mit ihrem Liebesfluss, der durch das innere Kind, die innere Frau, den inneren Mann und den materiellen Körper wirkt.
Die entscheidende Frage ist: Mit welchen Bewusstseinsanteilen identifizieren wir uns?
Viele Menschen sind leider so sehr von alten Verletzungen geprägt, dass sie ihre traumatischen Erfahrungen und Gefühle verdrängen und den Zugang zu ihrem eigenen ganzheitlichen Bewusstsein verloren haben. Stattdessen identifizieren sie sich mit alten Mustern aus vergangenen Leben, übernommenen Prägungen aus Familie, Gesellschaft und Kultur sowie den daraus entstandenen Verletzungen.
Über viele Leben hinweg entwickelten sich aus diesen Verletzungen und Enttäuschungen Falsch- bzw. Schuldgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Ängste, wie nicht gerecht werden zu können oder abgelehnt zu werden und eine Opferhaltung, die stets nach Liebe und Anerkennung sucht. Doch aus dieser Opferrolle heraus entsteht oft auch die Täterrolle: Ein Macht- und Kontrolldenken, das aus Mangel heraus andere übergeht oder deren freien Willen missachtet, um sich selbst vermeintlich zu schützen oder persönliche Vorteile zu sichern.
Und Hand aufs Herz: Kennen wir das nicht alle? Jeder von uns hat es in sich, bewusst oder unbewusst. Und alles, was wir anderen zufügen, fügen wir letztlich unserem eigenen inneren Opfer zu.
Dieses Muster zeigt sich für mich überall: In Beziehungen, im Umgang mit Kindern, Tieren und der Natur, in Religionen, Spiritualität, Politik, Wissenschaft, im Arbeitsalltag und sogar in unserer Wirtschaft. Vieles basiert auf diesem „Besser-als-Denken“ – ein Teufelskreis, der seinen Ursprung meiner Erfahrung nach vor sehr langer Zeit im Liebesmangel hatte. Doch jetzt ist die Zeit, diese Liebe wieder anzunehmen, ganz gleich, was in der Vergangenheit geschehen ist.
Wenn wir uns für bedingungslose Liebe, also für die Seelenliebe entscheiden, die Opfer-Täter-Dynamik hinter uns lassen und durch Bewusstseinserweiterung ein seelisch-irdisch verbundenes Bewusstsein entwickeln, ändert sich alles: Machtstrukturen lösen sich auf, und ein Leben aus Liebe, Vertrauen, Freude, Bestimmung und Eigenverantwortung entsteht.
Wahre Führung beginnt bei uns selbst. Sie erwächst aus dem Seelenplan und wird nicht erzwungen, sondern als Geschenk angeboten – mit Liebe, Dankbarkeit und Verantwortung zum Wohl aller. Aus dem transzendentem Bewusstsein heraus wird dieses Geschenk zu einer tief erfüllenden Erfahrung, die im Einklang mit dem Universellen Ganzen und dem Universellen Plan steht.
Doch das ist nicht der Anfang. Zu Beginn meiner Reise wusste ich noch nichts vom transzendenten Bewusstsein und als alte Seele, mit entsprechend vielen Inkarnationen, hatte ich zwar einen guten bodenständigen Erfahrungsschatz angesammelt. Meine Seele jedoch, konnte ich damals überhaupt gar nicht mehr wahrnehmen.
Es war einmal…
2005 – ein Jahr, das mein Leben grundlegend verändert hatte.
Damals war ich noch weit entfernt von Spiritualität und transzendenter Erkenntnis. Ich war Sänger und Gitarrist in einer Punkrockband, hatte gerade geheiratet und bin frisch Vater einer wundervollen Tochter geworden – und dann war da noch die Diagnose meines besten Freundes: Magenkrebs… Ein Mensch, mit dem ich mehr als über ein Jahrzehnt Musik, Träume und Lebenswege geteilt hatte, sah sich plötzlich konfrontiert mit dem Tod. Dieses Jahr war geprägt von Freude und Schmerz, von Geburt und Abschied, von Hoffnung und Verzweiflung.
Hätte mir in diesen Tagen jemand gesagt: „Ich zeige dir den Weg in das transzendente Bewusstsein“ – ich hätte wohl abgewunken und mich abgewandt. Das Leben, so wie ich es kannte, hatte keinen Raum für solche Gedanken.
Ich war damals innerlich längst auf Rückzug. Es war das Erbe vieler Leben, vieler Erfahrungen, die sich in mir verdichtet hatten. Ich fühlte mich wie eine alte Seele, aber nicht als weiser Mensch. Eher als jemand, der müde war. Müde von der Welt, müde von den Menschen – und am allermeisten müde von sich selbst. Ich hatte längst aufgehört, überhaupt an so etwas wie eine Seele zu glauben. Meine Sicht auf das Leben war geprägt von Pessimismus. Ich war ein Revoluzzer. Meine Haltung zur Welt war Abwehr, Widerstand und Kampf. Das spiegelte sich auch in der Musik wider, die wir machten. Punkrock war nicht einfach ein Stil – es war ein Ausdruck unseres damaligen Inneren.
Musik als Spiegel meiner damaligen Welt
Diese Aufnahmen stammen aus dem Best-of-Album „BSE – Evolution Revolution“ aus dem Jahr 2008. Sie erzählen von meiner damaligen Dunkelheit und meiner Suche, noch bevor ich wusste, dass ich überhaupt suchte:
BSE – Todesreigen
Der erste Song von BSE überhaupt. Der Text wurde 1995 von meinem besten Freund geschrieben, die Musik stammt von mir. Dieser typische BSE-Song begleitete uns durch viele Jahre.
BSE – Dämmerung
Dieser Song wurde 1998 von meinem besten Freund geschrieben, die Musik stammt von mir. Er verarbeitete darin den Verlust seines Vaters, der bereits in jungen Jahren an derselben Krankheit gestorben war, die ihn dann selbst traf. Für mich gewann dieses Lied erst nach seinem Tod eine tiefere Bedeutung. Heute sage ich: In diesem Song kann man erkennen, wie die Menschheit nach und nach ihr göttliches Licht verloren hat.
BSE – Raus hier
Einer der wenigen ruhigeren Songs, geschrieben 1998 von mir selbst. Wahrscheinlich war dieser Song der erste leise Hilferuf, ohne dass ich es verstand.
BSE – Erinnerungen
Eine Ballade, die ich 2005 schrieb. Ich drückte damit meine Gefühle in jener Zeit der Höhen und Tiefen, meiner inneren Leere, aus. Erst nach dem Tod meines Freundes erhielt dieses Lied für mich seine tiefste Bedeutung.
BSE – Evolution Revolution
Entstanden 2007. Nachbearbeitet 2013. Für mich das Symbol eines „neuen“ BSE. Moderner im Klang, aber die Themen blieben gleich: Kampf und Veränderung.
BSE – Abschied
Diese Ballade schrieb ich 2007. Sie ist mein persönlicher Abschied. Ein Abschied von unseren Fans, der Band und vor allem von meinem besten Freund. Ich wollte loslassen.
Nach dem Ende der Band spielte ich zunächst Gitarre bei einer befreundeten Band und startete ein kleines Coverprojekt mit alten Weggefährten. Doch tief in mir wusste ich: Es war vorbei. Ich konnte die innere Leere nicht länger übertönen. Und so fiel ich, langsam, aber unaufhaltsam, in ein tiefes Loch. Auch meine Ehe und die Beziehung zu meiner Tochter litten unter meinen inneren Abstürzen. Ich zog mich mehr und mehr zurück – ich konnte meiner damaligen Frau nicht mehr wirklich begegnen. Schließlich suchte ich mir Hilfe bei einer Psychotherapeutin.
Im Laufe der Jahre begann ich, mich intensiver mit Verschwörungstheorien, Okkultismus, Spiritualität und der Frage nach dem „Wer bin ich wirklich?“ auseinanderzusetzen. Das Internet ist voll damit. Es war für mich ein inneres Erwachen in Etappen – getragen von vorübergehenden Erleuchtungszuständen, Begegnungen, Krisen und immer wieder neuen Erfahrungen.
2014 trennte ich mich von meiner damaligen Frau. Ich spürte, dass sie meinen spirituellen Weg nicht mitgehen konnte und wollte. Es war ein trauriger Abschied, aber wir blieben in gutem Kontakt, und meine Tochter durfte ich auch sehen, wann immer es für alle gut war. In einer Beziehung zu einer schamanisch magisch arbeitenden Frau machte ich viele neue spannende, aber auch karmische Erfahrungen mit Astralreisen und Magie, erkannte jedoch bald unsere unterschiedlichen Sichtweisen. Sie wollte Ego und Dualität überwinden, die ewige Erleuchtung – ich war überzeugt, das Ego gehört zum Menschsein und braucht Heilung, nicht Verdrängung. Wie das funktionieren sollte, wusste ich damals noch nicht. Erst eine spirituelle Lehrerin zeigte mir den heilsamen Umgang mit Gefühlen und das Konzept der inneren Familie als Psyche.

Die innere Familie
Hier geht es nicht um Archetypen – es geht um Identifikation. Jeder Mensch hat ein inneres Kind, eine innere Frau und einen inneren Mann. Das innere Kind symbolisiert die ursprünglichen Verletzungen, Bedürfnisse und kindlichen Gefühle bis zum siebten Lebensjahr und ist wichtig für das Urvertrauen. Die innere Frau steht für die emotionale Welt, das Fühlen, für Verbindung und Beziehungen – auch zur Seele. Der innere Mann steht für Verstand, Abgrenzung, Zielstrebigkeit, Struktur und Verwirklichung.
Nun ging es für mich darum, meine innere Familie erstmals bewusst kennenzulernen. Wie sollte ich als meine innere Frau sein – als Mutter und im Umgang mit meinem inneren Mann? Und umgekehrt genauso: Wie ging ich als innerer Mann mit meiner inneren Frau und meinem inneren Kind positiv und wertschätzend um? Mit ein wenig Anleitung, Übung und Zeit gelang es mir, und so traute sich mein inneres Kind überhaupt erst raus. Ich erlaubte mir, zum ersten Mal in meinem Leben zart zu sein und meine elterliche Liebe vollständig anzunehmen. Durch inneres Trösten, in den Arm nehmen und Worten wie: „Ich bin bei dir. Ich hab dich lieb. Du bist mir wichtig.“ heilte mein inneres Kind langsam an den positiven neuen Erfahrungen. Als Unterstützung nahm ich gerne Musik speziell für das innere Kind hinzu.
Ende der Leseprobe…
Mein Weg in die Liebe
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